Poems by Gaby

Nikolaus

Von Ort zu Ort, dort geht er nun,
wie auch, die Jahre schon zuvor,

sicher, hat er wieder viel zu tun,
leise schleicht, durch Haus - Tor.

Vor jeder Tür, da Schuhe stehen,
wie sie, blinken, blitzen, funkeln,

schnell, hatte er sich umgesehen,
so kann er füllen sie, im Dunkeln.

Von Tür zu Tür nun, stehlt er sich,
vergessen? Wird er sicher keinen, 

doch für alle etwas hat, sicherlich,
ob, für die Großen, oder - Kleinen .

 © Gaby Mahler 
        3.12.2016















Verzweifelt

Verzweifelt ich mich  fühle und leer,
denk' daran, was alles so geschehen 
zuweilen bin meiner selbst nicht fair,
zu gern nur möcht' ich das verstehen.

Verzweifelt nach Antwort ich suche,
auf  für mich, derzeit zu viel' Fragen,
Gelegenheiten doch nutz' und fluche, 
denn zu viel' Gedanken mich plagen.

Verzweifelt dem Schicksal mich stell',
welches, gänzlich wurde mir zu Teil,
so vieles mir zu Herz' nehme schnell,
zwischen Herz und Seele treibt - Keil. 

Stets im Geiste einen Kampf ich führ',
womöglich eines Tages noch gelingt, 
zu wagen zu öffnen, eine andere Tür,
ein Licht so in Herz und Seele bringt.

© Gaby Mahler 
      23.11.2016 

 









 


















Gefangen in der Zeit

Gefangen in der Zeit, ist meine Seele
meine Vergangenheit - holt mich ein,
seufzen, Tränen, eine trockene Kehle,
liegt schwer im Magen, wie ein Stein. 
 
Gefangen in der Zeit, da ist das Herz, 
einen Schritt nach vorn, zwei zurück,
versucht zu verdrängen den Schmerz,
ohnegleichen, bedarf es viel Geschick.

Gefangen in der Zeit sind die Gefühle,
ohne Rast und Ruh' im Kreise drehen,
an's Licht bringen eine gewisse Kühle,
nicht im Stande, all das Gute zu sehen.

Gefangen in der Zeit, verloren ich bin, 
unsagbare Leere, die wahr ich nehme,
mit Hoffnung jeden neuen Tag beginn',
nach fröhlich' Zukunft ich mich sehne.

© Gaby Mahler
       7.9.2016

















 







 

Sonnenuntergang

Die Sonne am Horizonte sich thront,
in einer zauberhaften Farbenpracht
ein Blick, kurz inne halten sich lohnt,
Sehnsucht, in mein' Herzen erwacht.

Gedanken sich rasch darin verlieren, 
in ein' so, anmutig Sonnenuntergang
lässt mich zu mehr noch, inspirieren,
verzaubert mich dann, Minuten lang. 

Zu träumen kann nicht wiedersteh'n,
wenn zart der Wind noch, dazu weht,
die Seele, sich  fallen lässt und geh'n,
majestätisch bis zum Ende dort steht.

Ein' Moment wie diesen einzufangen
nun, in Windeseile ein Foto gemacht,
bevor, Sterne am Horizonte prangen,
oder der Mond, durch's Fenster lacht.

 © Gaby Mahler
       13.8.2016